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Fortbildung

Fortbildungen 2025

1. Pädagogische Fachkompetenz – Fortbildung für Praxisanleitende

2. Fortbildung für Mitarbeitende im Gesundheits- und Sozialwesen

Sie haben Interesse an einer Weiterbildung? Unser aktuelles Programm finden Sie hier:

1.1. Pflegetheorien in der Praxisanleitung

Pflegemodelle und Pflegetheorien sind fester Bestandteil der theoretischen Pflegeausbildung und prüfungsrelevant. Deswegen beinhalten schulische Lern- und Praxisaufgaben auch immer wieder einzelne Pflegetheorien als Themenschwerpunkt und die Auszubildenden bringen die damit verbundenen Fragestellungen mit in die Pflegepraxis des Ausbildungsbetriebes. Praxisanleitende stehen dadurch vor der Herausforderung, sich mit Pflegetheorien auseinanderzusetzen und den Fragen der Auszubildenden praxisnah zu begegnen, unabhängig davon, ob die vorgegebene Pflegetheorie für den eigenen Betrieb eine Relevanz hat. Die Fortbildung soll Praxisanleitende dazu befähigen, sich in der Thematik der unterschiedlichen Pflegetheorien sicher zu fühlen, um Auszubildende bei der Bearbeitung entsprechender Lern- und Praxisaufgaben praxisnah unterstützen zu können.

Termin:
• Mittwoch, 15. April 2026 (8 UE)
   08.30 – 16:30 Uhr

1.2. Simulationsprüfungen in der Pflegefachausbildung

Während sich Simulationsprüfungen in der Pflege bereits etabliert haben, ist diese Form der praktischen Leistungseinschätzung in der Pflegefachausbildung noch nicht stark vertreten.
Dabei bieten Simulationsprüfungen besondere Möglichkeiten zum Offenlegen von pflegerischen Kompetenzen bei Auszubildenden. Die Fortbildung zeigt wie Simulationsprüfungen zur Prüfung der Kompetenzen nach §9 PflAPrV eingesetzt werden können, welche Funktion Praxisanleitende dabei haben und warum Simulationsprüfungen sinnvolle Ergänzungen zum pflegepraktischen Setting im Betrieb sein können.

Termin:
• 19. Mai 2026 (8 UE)
   08.30 – 16:30 Uhr

1.3. Lernberatung als Teil der Praxisanleitung

Lernberatungen im pflegepädagogischen Kontext finden häufig nicht auf Augenhöhe statt.
Sie sind geprägt durch Hierarchie, Abhängigkeit, Wissensdifferenz und Kompetenzgefälle zwischen Praxisanleitenden und Auszubildenden. Damit Lernberatungen innerhalb der pflegepraktischen Arbeit Erfolg haben können, müssen sich Praxisanleitende ihrer Differenz zu den Auszubildenden bewusst sein und Techniken beherrschen, die trotz der formalen Unterschiede dazu führen, dass sie Auszubildende in ihren Lernanstrengungen unterstützen können.

Termin:
• 19. November 2026 (8 UE)
   08.30 – 16:30 Uhr

2.1. Professioneller Umgang mit herausforderndem Verhalten / Aggression und Gewalt (Basisseminar 2 Tage)

Die Interaktion mit Menschen im Gesundheits- und Sozialwesen stellt Angehörige verschiedener Berufsgruppen vor komplexe Herausforderungen. Diese zweitägige Fortbildung befasst sich mit den Phänomenen von herausforderndem Verhalten, Aggression und Gewalt. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf den Pflegeempfängern, Klienten oder Bewohnern, sondern auch auf den Mitarbeitenden selbst. Wie reagiere ich in herausfordernden Situationen? Wie erkenne ich Konflikte oder eine Eskalation frühzeitig?
Wie gehe ich professionell mit Emotionen von beiden Seiten um? Wie kann ich deeskalierend wirken? Was tun, wenn eine Situation eskaliert?
Dieses Seminar bildet eine Grundlage im professionellen Umgang mit Pflegeempfängern, Klienten und Bewohnern und schult ebenfalls die eigene Haltung der Teilnehmenden. Die Seminarinhalte sind nicht auf ein spezielles Deeskalationssystem begrenzt und somit in allen Bereichen frei anwendbar.

Termine:
• 17./18. September 2026
   08:30 – 16:00 Uhr

2.2. Aufbauseminar: Kommunikative Deeskalation & situationssensible Sprache

Dieses Aufbauseminar richtet sich an Teilnehmende, die das Basisseminar besucht haben und ihre Kompetenzen im professionellen Umgang mit herausfordernden Situationen gezielt erweitern möchten. Während der Grundkurs die Grundlagen zu Aggression, Gewalt, Konfliktdynamiken und persönlichen Haltungen vermittelt, liegt der Fokus dieses Aufbauseminars auf der kommunikativen Feinsteuerung, der situationssensiblen Sprache und der professionellen Interaktion in akuten sowie potenziell eskalierenden Situationen.

Im Zentrum stehen u. a. folgende Fragen:

  • Wie setze ich Sprache gezielt ein, um Anspannung abzubauen?
  • Welche Kommunikationsstrategien wirken deeskalierend – und warum?
  • Wie passe ich meine verbale und nonverbale Haltung situativ an?
  • Wie vermeide ich sprachliche Trigger und unklare Botschaften?
  • Wie kommuniziere ich in Krisen, ohne zu konfrontieren oder zu eskalieren?

Termin:
• 18. Dezember 2026 (UE)
   08:30 – 16:30 Uhr

Ihre Ansprechpartnerin

Andreas Vaas

Erika Engesser

Sekretariat

Tel. 07704 808-118
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