Therapieangebote

Wir bieten folgende Therapieangebote an:

Beschäftigungstherapie

Die Beschäftigungstherapie des Pflegeheimes entstand im Jahr 1983 aus der Bastelstube. Die heutige Beschäftigungstherapie beinhaltet kreative therapeutische Angebote.

Die Beschäftigungstherapie setzt sich zum Ziel, alten, kranken, behinderten und oft entwurzelten Menschen Halt zu geben eine Balance zwischen den eigenen Ansprüchen und der Realität zu finden. Dabei gilt es, die noch vorhandenen Fähigkeiten zu erhalten, zu fördern, neue zu entdecken und zu erlernen.

Eine Holzwerkstatt und eine Kreativwerkstatt der Beschäftigungstherapie sind im Gemeinschaftshaus des Pflegeheimes integriert. Der Verkauf gefertigter Artikel findet täglich zu den Therapiezeiten statt.

Arbeitstherapie

Durch die Arbeitsleistung werden Eigenschaften wie z.B. Selbstvertrauen, Übernahme von Verantwortung, Belastbarkeit, Konzentration, Anpassungs- und Ausdauerfähigkeit gefördert und gefestigt. Die Arbeitstherapie unterstützt bei der Alltagsbewältigung und gibt einen Halt im Leben. Sie setzt auf die Förderung des Menschen mit Hilfe der Arbeit an.

Die Arbeitstherapie hat terminliche Verpflichtungen gegenüber den Betrieben. Zu den Kooperationspartner zählen:

Snoezelen und Entspannungsraum

Ein Entspannungsraum mit Lichteffekten steht unseren Bewohner*innen zur Verfügung. In einem Wasserbett mit Massagenfunktion können sie sich verwöhnen lassen. Alle Sinne werden hier angesprochen: Sehen, Hören und Tasten. Lichtquellen, Entspannungsmusik und Massage laden zum Träumen ein.

Solche Art der Therapie wird „Snoezelen“ genannt. Das Wort kommt aus der holländischen Sprache und bedeutet „Entspannung in der Dämmerung“. Dieses Angebot richtet sich an besonders unruhige Bewohner*innen.

Kunsttherapie

Farben sind Energie für die Seele und wirken positiv auf die Psyche.

Durch Kunsttherapie kann man die Bewohner*innen gut erreichen. Außerdem erfahren sich die Teilnehmer*innen als kompetent und künstlerisch kreativ, da aus ihren Zeichnen- und Malversuchen echte Kunstwerke entstehen.

Töpferwerkstatt

Das Töpfern zählt zur ältesten Handwerkskunst. Der Kunstart kann als therapeutischer Ansatz verwendet werden. Die Bewohner*innen können ihre Kreativität voll ausleben.

Selbsterstellte Teller, Tassen, Schalen, Vasen oder Schmuckanhänger werden zum sichtbaren Erfolgserlebnis. Damit werden Selbstwertgefühle gestärkt und Selbstvertrauen geweckt. Die Tonarbeit wirkt entspannend und beruhigend.

Musiktherapie

Das gemeinsame Musizieren bzw. Hören von Musik oder auch sich Bewegen zur Musik dient dem Ziel, emotionale Störungen aufzudecken, Spannungen zu reflektieren und schöpferische Kräfte zu wecken.

Musiktherapie ist eine Einladung, selbst Musik zu machen, nach Spielregeln oder bestimmten Themen und manchmal ganz frei, damit experimentieren wir. Dafür stehen verschiedene leicht zu handhabende Instrumente zur Verfügung, wie z.B. Trommeln, Xylophon, Metallophon, Rhythmusinstrumente usw.

Sturzprävention

Stürze stellen insbesondere für alte und kranke Menschen ein hohes Risiko dar. Die gesundheitlichen Folgen können einen schwerwiegenden Mobilitätsverlust nach sich ziehen. Durch rechtzeitige Einschätzung der individuellen Risikofaktoren, Information und Beratung, sowie gemeinsame Maßnahmenplanung und Durchführung kann ein Sturzrisiko minimiert werden.

Unsere Einrichtung bietet in jedem Haus eine Sturzpräventionsgruppe an. Die Gruppen leiten Mitarbeiterinnen mit einem speziellen Trainer-Zertifikat.

Gymnastik mit Elementen des Qigongs

Eine Gymnastikgruppe nutzt Elemente des Qigongs, um Körper und Geist der Teilnehmer*innen im Gleichgewicht zu bringen. Verschiedene Atem -, Konzentrations - und Bewegungsübungen werden in die klassische Gymnastik eingebunden.

Qigong gilt als Gesundheitssport. Die fließenden langsamen Bewegungen eignen sich gut für die Seniorengruppe. Gymnastik mit Elementen des Qigongs fördert die Beweglichkeit und löst Muskelspannungen.

Tanz mit Rollatoren

Eigentlicher Zweck des Rollators ist die Stütze für gehbehinderten oder körperlich schwachen Menschen. Unsere Tanzgruppe benutzt den Rollator als Tanzpartner*in. Die speziell ausgebildete Gruppenleiterinnen erfinden gemeinsam mit Teilnehmer*innen kreative Choreographien und Ausdruckstänze.

Improvisierte Tänze fördern die körperliche Wahrnehmung, stärken das Selbstbewusstsein, erweitern das Bewegungsvermögen und beeinflussen den allgemeinen, gesundheitlichen Zustand positiv. Die rhythmischen, wiederkehrenden Schrittfolgen wirken sich anregend auf das Gedächtnis aus.

Schwimmen und Wassergymnastik

Schwimmen und Wassergymnastik eignen sich besonders gut für kranke und alte Menschen. Die Bewegungen im Wasser stärken das Herz-Kreislaufsystem und fördern die allgemeine körperliche Verfassung, sowie Ausdauer und Kondition.

Im Gemeinschaftshaus des Pflegeheimes befindet sich ein Schwimmbad. Mehrere Schwimmgruppe nutzen es für Freischwimmen oder Wassergymnastik.

Gesprächskreis

Der Gesprächskreis findet einmal im Monat statt. Der Gemeindereferent Herr Nestel bespricht mit den Teilnehmer*innen aktuelle Themen wie z.B. Wahlen, Naturkatastrophen oder Erntedank.

Gedächtnistraining

Das Gedächtnistraining fördert die Wahrnehmung aller Sinnen, Konzentration und Aufmerksamkeit.

Die Erhaltung der geistigen Beweglichkeit spielt besonders für ältere Menschen eine wichtige Rolle. Diese therapeutische Methode ist auf das Training des Gedächtnis und des Erinnerungsvermögens ausgerichtet.

Fachspezialisten

Therapien wie Logopädie, Ergo- und Physiotherapie nehmen einen breiten Raum ein. Dazu werden Fachspezialisten von außen herangezogen.

Zu den Aufgaben der Physio- und Ergotherapeuten zählen das Training der alltäglichen Kompetenzen und der motorischen Fähigkeiten. Logopäden arbeiten an den Stimm-, Sprach- und Sprechstörungen.

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